Home Angebote Fam. analoge Wohnformen

Wir sind ein konfessionsloser, weltlich orientierter Träger, der sich an der Charta der Menschenrechte[1], einem demokratischen Leitbild und der Freiheit des Einzelnen orientiert, außerdem beachten wir die UNICEF-Charter der Kinderrechte.

 

In unserer Arbeit orientieren wir uns:

  • an der Familie und am Kind in seinem sozialen Umfeld; 
  • an den Bindungen und Beziehungen; 
  • an den bewusst geäußerten Absichten und Interessen; 
  • an den Bedürfnissen, Notwendigkeiten und individuellen Fähigkeiten sowie den Ressourcen; 
  • am Tempo der Betroffenen; 
  • an den gesellschaftlichen Vorgaben und Normen; 
  • an den kommunalpolitischen Bedarfen der Jugendhilfe; 
  • am Partizipationsgedanken; 
  • an vorhandenen und zu schaffenden Netzwerken (persönliche/informelle/ professionelle).

 

Was wollen wir mit unseren professionellen Familien erreichen?

  • Es geht darum nicht nur den Eltern oder dem/den Kind/Kindern, sondern dem System, also der Familie als Ganzes zu helfen (wenn möglich);
  • es geht darum den Blick auf (kommunikative) Zusammenhänge zu lenken;
  • es geht um die Nutzung von Ressourcen der Familie;
  • es geht um den Erwerb von neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten, also um die Erweiterung von Kompetenzen, über die zweifelsfrei ein jeder Mensch verfügt;
  • es geht darum dem Kind/ den Kindern ein neues Lebensumfeld zu geben, indem sie die Möglichkeiten erhalten aufzutanken, zu sich zu finden, ihre eigenen Möglichkeiten zu entdecken, für sich und ihre Entwicklung etwas zu tun und mit etwas Abstand auf ihr Herkunftsmilieu zu blicken, um sich neu zu orientieren und ggf., mit unserer Unterstützung, einen Rückweg zu entwickeln;
  • es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, im Sinne der Entfaltung helfender bzw. heilender Strukturen durch Kooperation unterschiedlicher Systeme (Individuen) im komplexeren System Familie.

 

Abschließend können wir hier sagen, dass wir niemanden bevormunden möchten, es nicht besser wissen wollen, sondern uns im Verständnis eines dialogischen Miteinanders, auf ein gemeinsames Lernen einlassen wollen.



[1] gem. des Internationalen Paktes über bürgerliche - und politische Rechte, sowie über wirtschaftliche -, soziale - und kulturelle Rechte, verabschiedet von der UN-Generalversammlung im Jahre 1966 in Kraft seit dem Jahre 1976.

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